Europaschule Schule-ohne-Rassismus

Verkehr in China

Kennen Sie das Geräusch Ihrer eigenen Autohupe? Nach einem kurzen Augenblick des Nachdenkens werden Sie feststellen, dass Sie das nicht tun. Woher denn auch? Sie hupen ja nie. Ganz im Gegenteil zum deutschen Verkehr ist der chinesische laut. Als ich das erste Mal den chinesischen Verkehr erleben durfte, hatte ich immer noch die Bedeutung des deutschen Hupens im Kopf, die ja doch eher starke Kritik am Fahrstil des Autofahrers vor einem ist. Doch als ich nach 3 Minuten in- und auswendig wusste, wie sich die Hupe des Autos meiner Gasteltern anhört, stellte ich fest, dass das Hupen in China weniger als Beleidigung gemeint ist, sondern eher ein 'Hier bin ich' ausdrücken soll. Die chinesischen Autofahrer schaffen es tatsächlich, ohne den Gebrauch von irgendwelchen Spiegeln oder Fahrbahnkennzeichnungen gefahrlos durch die Gegend zu fahren. Was für einen Europäer fast schon ein Unfall ist, das ist für einen Chinesen eine lockere Sache. Und tatsächlich ist die Unfallrate in China nicht viel höher als in Deutschland oder anderen europäischen Ländern. Hier ist man daran gewöhnt, zentimeterdicht aneinander vorbeizufahren und selbst im Stau einer Vollsperrung ist gefühlt jedes Auto in Bewegung. Auch eine Fahrt im Gegenverkehr stellt die chinesischen Fahrer nicht grade vor Probleme. Umso befremdlicher ist es, dass es als unhöflich gilt, sich während der Autofahrt anzuschnallen, da dies bedeutet, dass man denkt, der Fahrer sei ein schlechter und man befinde sich in Gefahr. Auch etwas störend können die Dauerhuper sein, die des Nachts auf den Straßen der engbesiedeltsten Gebiete herumfahren und jedem mit einer ausgestreckter Hand auf dem Lenkradbuzzer zeigen wollen, dass sie da sind. Doch man gewöhnt sich sehr schnell an die nächtlichen Geräusche und ich bin mir sicher, dass ich sie und die achterbahngleichen Autofahrten im stillen und sicheren Deutschland doch irgendwie vermissen werde.
von Marlin Paschkoewitz

Der chinesische Schulalltag

Im Rahmen des Schueleraustauschs mit der Highschool Nr. 19 in Nanchang bekamen die Schueler des Ratsgymnasiums, des Gymnasiums am Silberkamp, des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums, des Gymnasiums Gross Ilsede und des beruflichen Gymnasiums in Begleitung der Lehrer Thomas Pabst und Gabriela Fellmann, Gabriele Klein, Bettina Dieler und Wilfried Kuenstler schon viel von der chinesischen Kultur zu sehen. Auch die chinesische Schule kam dabei, wie es bei einem Schueleraustausch ueblich ist, nicht zu kurz.

Aus der Sicht eines deutschen Schuelers ist diese Schule vollkommen anders als die gewohnte. So beginnt an manchen Tagen der Unterricht bereits um 7:00 und er endet manchmal erst um 22:00. Die Klassenraeume sind von der Groesse vergleichbar mit deutschen, allerdings sitzen bis zu 60 Schuelerinnen und Schueler in ihnen und folgen dem Unterricht.

Dieser unterscheidet sich grundlegend vom deutschen Unterricht: Es gibt keine der in Deutschland ueblichen Klassengespraeche, Diskussionen oder Partnerarbeiten, sondern stets Frontalunterricht. Die Lehrkraft steht manchmal die gesamten 45 Minuten lang an der Tafel, schreibt und haelt einen Vortrag. Am Ende der jeweiligen Stunde gibt es meistens viele Hausaufgaben, die die Schueler und Schuelerinnen bis in die Nachtstunden bearbeiten muessen. Weiterhin gibt es einige fuer uns unvollstellbare Gemeinschaftsaktivitaeten, wie z.B. das Montag morgens immer stattfindende Hissen der Fahne mit der gesamten Schulgemeinschaft oder die taegliche gymnastischen Uebungen aller Schuelerinnen und Schueler nach der zweiten Stunde. Die Schule bestimmt das Leben der meisten Schuelerinnen und Schueler vollstaendig, da es sich bei der Schule um ein Internat handelt und die meisten Schueler und Schuelerinnen hier schlafen.

von Steffen Koehler

Comenius-Projekttreffen: Ein Rückblick

Am Donnerstag, den 20. März 2014, fand das Comenius-Projekttreffen am Ratsgymnasium Peine zum Thema „Ich weiß, was du im Gedächtnis trägst - Auf den Spuren europäischer Sprachen, Kulturen und regionaler Erzählungen“einen krönenden Abschluss: In der Aula wurden den teilnehmenden Schülern und Schülerinnen die Europa-Zertifikate überreicht. Am Nachmittag ließen dann Schüler und Lehrer im Comenius-Club die gemeinsame Woche noch einmal Revue passieren. Als Highlights empfunden wurden dabei der Besuch Quedlinburgs, der Rosstrappe und der Teufelsmauer, die gemeinsamen Abende, bei denen die Möglichkeit bestand, mit vielen verschiedenen Gästen ins Gespräch zu kommen und schließlich die Interviews, die in Form eines „Speed-Datings“ mit Peiner Bürgern und Bürgerinnen geführt und in einem Gallery Walk präsentiert wurden. In einer Videobotschaft an die nun wieder entschwundenen Partner aus der Türkei, Italien, Polen und der Slowakei drückten die Schüler und Schülerinnen wie auch die beiden Lehrer des Ratsgymnasiums ihren Dank und ihre Freude über die gemensame Zeit aus und schlossen mit einem Satz, den sie ihren Gästen während des Beisammenseins beigebracht hatten: „Peine ist toll!“.

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Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

Inzwischen ist das Projekttreffen drei Wochen her, die Ferien haben begonnen und eine Schülerin, die eine polnische Schülerin aufgenommen hatte, ist ihrerseits nach Tychy, Polen gereist, um ihren Gast zu besuchen. Schön, dass begonnene Kontakte und Freundschaften sich beginnen zu vertiefen.

Eure Comenius-Projektgruppe

Die stumme Schönheit - Theateraufführung des Abi-Jahrgangs

Der Bachelor, Germanys Next Top Model heißen heute die TV-Highlights, in denen vermeintlich Schöne um den wohlhabenden Parvenue wetteifern oder um den Cosmopolitan-Vertrag. Dabei wird geplappert und gegackert und die Einschaltquoten dokumentieren den Publikumserfolg.

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China-Austausch

Reise von Peine nach Nanchang

Am Donnerstag früh machten sich 19 Schüler und fünf Lehrer aus fünf verschiedenen Peiner Schulen (Ratsgymnasium, Gymnasium am Silberkamp, BBS Vöhrum, Gymnasium Groß Ilsede und Julius-Spiegelberg-Gymnasium Vechelde) auf den Weg nach China, um unsere Partnerschule in Nanchang zu besuchen.

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Schüler der 7c unterrichten Eichendorff-Grundschüler

Die Musikprofilklasse 7c hat am vergangenen Dienstag zwei Klassen aus der Eichendorff-Grundschule in unserem Musikraum empfangen und ihnen Orchesterinstrumente vorgestellt.

Zu Beginn der Veranstaltung spielten wir den Grundschülern zwei Stücke im Klassenorchester vor und zeigten ihnen, wie wir dort gemeinsam proben und uns Stücke erarbeiten. Anschließend teilten wir uns in Instrumentengruppen auf und verteilten uns in der Aula, in Mu1, im UMU-Raum, in der Mensa und in der Pausenhalle, um den Grundschülern unsere Instrumente noch genauer vorzustellen. Es gab Gruppen für Violine, Querflöte, Saxophon, Klarinette/ Oboe, Trompete/ Posaune, Cello, Klavier und Kontrabass. Auch die insgesamt 45 Dritt- und Viertklässler teilten wir in neun Kleingruppen auf und schickten sie dann von einer Instrumentenstation zur nächsten. Jeweils 10 Minuten hatte jede Gruppe Zeit, um sich ein Instrument erklären zu lassen. Wir demonstrierten ihnen die Möglichkeiten der Tonerzeugung und Tonhöhenveränderung und schilderten eigene Erfahrungen beim Lernen dieser Instrumente. Anschließend durften die Grundschüler die Instrumente selber ausprobieren, wobei wir ihnen Hilfestellungen gaben. Zum Abschluss trafen wir uns alle nochmal im Großen Musikraum. „Das war super! Die Kinder vom Ratsgymnasium sind tolle Lehrer,“ lobte ein Grundschüler. Wir haben uns sehr über die Neugierte und herzliche Aufgeschlossenheit der Eichendorffschüler gefreut.

Beachvolleyballtunier in Aschersleben

stephaneumDas vergangene Wochenende verbrachten zwei Schüler (Willy und Marcus), ein Student (André) und ein Lehrer (Herr Burgold) des Ratses in der Peiner Partnerstadt Aschersleben, um ein vom dortigen Gymnasium organisiertes Beachvolleyballturnier zu bestreiten.

Trotz unserer stark dezimierten Teams (zahlreiche Ausfälle weiterer Begeisterter durch Relegationsspiele im Verein, Verletzungen, Abiklausureinsicht etc.) machten wir vier hochmotivierten Spieler uns als Mixed-Team (statt Lehrer-, Schüler- bzw. Ehemaligenteam) am Samstagmorgen auf den Weg nach Aschersleben. Dort hatte das Gymnasium Stephaneum Aschersleben zu dem Turnier eingeladen, in dessen Verlauf sich herausstellte, dass unsere Erwartungen bezüglich der Leistung der Gegner komplett erfüllt wurden. So war es kein Wunder, dass sich bereits nach zwei Spielen herausstellte, dass dort nicht nur Hobby-Spieler antraten, sondern auch Spieler aus der Landesliga. Dementsprechend zufrieden waren wir mit dem hart erkämpften dritten von fünf Plätzen. Die anschließende gemeinsame Besichtigung des Gymnasiums Stephaneum offenbarte zahlreiche Ähnlichkeiten zum Ratse, war doch die Aula ebenfalls mitten im Hauptgebäude im zweiten Stock gelegen, wie es bis vor einigen Jahrzehnten auch in Peine der Fall war. Bei bestem Wetter ließen wir dann unsere Blicke vom Schuldach über Aschersleben schweifen während der dortige Schulleiter von prägenden Ereignissen der Stadtgeschichte berichtete.

Mittels Auto ging es dann in die sich kilometerweit streckende ländliche Umgebung der Stadt, in der sich ein einsames (aber hübsch hergerichtetes) Forsthaus befand. Dort wurde am Abend mit einem Großteil der Turnierteilnehmer gemeinsam gegrillt, gemütlich bis in die frühen Morgenstunden zusammengesessen und gefeiert, bevor es in den wohlverdienten Schlaf ging. Da in einem 11-Bett-Zimmer nie sofort Ruhe einkehrt und bereits um 9 Uhr ein ausgiebiges Frühstück, welches niemand missen wollte, anstand, währte der Schlaf nicht sehr lang.

Gegen 10 Uhr verabschiedete sich dann die „Delegation aus Peine", wie wir in der Planung berücksichtigt wurden, und wir fuhren gen Westen in die Heimat.

Alles in allem hat es uns und auch den Gastgebern sichtlich sehr viel Spaß gemacht. Sport, Essen und Spaß (ohne finanzielle Ausgaben!) – was will man Schöneres an einem Wochenende wie diesem?

Herzliche Grüße,

Marcus Geckler

CeBIT 2014: Die Realität findet Online statt?

Marc, Sebastian(10c) und ich (Jan, 10b) waren am Montag, den 10.03.2014, für euch auf der CeBIT 2014, um euch Bericht zu erstatten. Und schonmal vorweg, unser Gesamteindruck von der Messe ist: Die Messe ist schön aufgebaut, es gibt einiges zu sehen, aber die großen Innovationen bleiben aus. Viele Dinge hat man schon oftgenug im Fernsehen oder bei YouTube gesehen und meist kam man an die interessanten Dinge auch nur bedingt ran.

Der erste Stand, den wir uns angeschaut haben, war von Samsung, die ein System vorgestellt haben, was Lernen mit Tablets ermöglichen soll. So hat Samsung an dem Stand testweise 1 Lehrer- und 2 Schülertablets gehabt, mit denen der Lehrer den Schülern Material für den Unterricht zur Verfügung stellt und diese das dann mehr oder weniger Interaktiv bearbeiten können. Natürlich gibt es für den Lehrer auch die Möglichkeit direkt mit dem Schüler zu arbeiten und dafür auf sein Tablet zuzugreifen. Entgegen meinen Erwartungen wurde ich auch hier mehr oder minder enttäuscht. Denn wenn ich mir unsere Tabletklasse anschaue, denke ich das wir vieles von dem was Samsung als "Neu" anpreist jetzt schon in der Schule haben. Auch wenn Samsung natürlich eine etwas ansprechendere Bedinungsoberfläche besitzt halte ich das Ratse System für ziemlich ausgereift.

Nach einigen weiteren Stunden auf der Messe haben wir noch die Chance gehabt die Oculus Rift zu testen. Diese haben wir natürlich auch wahrgenommen.

Die Oculus Rift ist eine 3D Brille bei der sich im Gehäuse 2 kleine Bildschirme befinden, auf die 2 leicht verschiedene Bilder projeziert werden, wenn die Augen diese nun wahrnehmen, macht das Gehirn daraus ein 3-dimensionales Bild, welches noch davon unterstützt wird, dass in der Brille noch ein Bewegungssensor verbaut ist, der die Bewegung live auf die Bildschirme überträgt. Da das Programm trotzdem auf dem PC ausgeführt wird, ist auch der Schritt zu einer Onlineintegration nicht mehr weit. Da wir "nur" die erste Entwicklungsversion getestet haben, gab es natürlich auch einige Sachen die noch nicht so funktioniert haben, wie sie es in der endgültigen Fassung sein sollen. So war auch die Motion-Sickness, welche durch die Verzögerung zwischen dem Bewegen des Kopfes. Der Computer verarbeitet dieses und dem das die Bilder auf meinen Augen ankommen so groß das man davon schon nach kurzem Benutzen der Brille Übelkeit bekommen hat.

Alles in allem kann ich sagen, dass die CeBIT, wie auch schon vorher angekündigt, eher etwas für Businesskunden ist und nicht für die breite Masse der Customer gedacht ist. Trotzdem gab es einige wenige interessante Stände, die auch für Customer geeignet sind. Abgesehen von den bereits genanten Objekten wäre noch der CMS Garden zu erwähnen, welcher eine gute Beratung für Content Management Systeme (CMS) darstellt und jeweils für das entsprechende System zeigt, wie man damit eine Online bringt und nützliche Tipps dazu gibt.

Zum Schluss ist noch zu sagen, wer sich aber im technischen Bereich nicht auskennt wird kaum Interesse an der CeBIT finden.

Liebe Grüße an alle Daheimgebliebenen

Jan Korte

Langweiliger Politikunterricht? - Nicht am Ratse!

Die Klasse 9a des Ratsgymnasiums in Peine empfing am Mittwoch, den 12.03.2014 mit Freude den niedersächsischen Landtagsabgeordneten der SPD Matthias Möhle (54). Die Klasse behandelt zur Zeit das Thema „Demokratie in Deutschland“. Zu diesem Anlass konnten offene Fragen gestellt und beantwortet werden.

Die Woche zuvor hatte sich die Klasse in Gruppen zusammengesetzt und sich überlegt, welche Fragen sie am meisten interessierten. Am Mittwoch hatte die Klasse dann die Möglichkeit den SPD-Politiker persönlich kennenzulernen. Der Einblick in das Leben eines Politikers ermöglichte den Schülern die Politik anders kennenzulernen. Die Vorstellung, dass die Politik „langweilig“ wäre, verflog schnell. Die Fragen beantwortete er offen und ehrlich mit viel Humor.


Der Besuch hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Auch Herr Möhle freute sich über diese Einladung und wünscht sich persönlich künftig mehr von diesen: „Ich finde es toll hier zu sein. Sowas sollte öfter gemacht werden, um den Jugendlichen die Welt der Politik näher zu bringen.“
Die Schüler selbst empfanden den Besuch als sehr informativ.
„Die Vorstellung, dass die Politiker langweilig und spießig wären, war absolut falsch. Herr Möhle hat uns vom Gegenteil überzeugt“, so die 15-jährige Julia M.

Exkursion der Klasse 8d ins Rathaus Peine

Am Freitag, den 28.02.14 sind wir, die 8d, in unser Rathaus gegangen. Als wir am Rathhaus ankamen, wurden wir von Frau Klöpper in den „Grünen Salon“ geführt, wo uns der Bürgermeister Herr Kessler empfing. Weil wir bei der Bearbeitung des Themas „Politik in der Gemeinde“ so viele Detailfragen hatten, wollte Herr Kessler uns kennen lernen und einige Fragen selbst beantworten. Dazu zählten zum Beispiel warum er Bürgermeister werden wollte, wie hoch das Haushaltsbudget der Gemeinde Peine ist und welche Zuständigkeiten die Gemeinde im Unterschied zum Landkreis hat.

Aber auch Herr Kessler hatte einige Fragen an uns: Er fragte uns ob bzw. wo wir in Peine gerne einkaufen gehen und wie wir unsere Freizeit verbringen. Dabei erfuhr er, dass viele Schüler sich bessere Sportgeschäfte wünschen. Einige unserer Fragen konnten während der Präsentation beantwortet werden, die Frau Klöpper für uns hielt. Darin ging es unter anderem um den Aufbau des Rathauses und verschiedene Zuständigkeiten.

Nach der Präsentation gingen wir in den großen Sitzungssaal des Rates, wo die Ratssitzungen stattfinden. Wir durften uns auf die Plätze der Ratsherren und Ratsfrauen setzen, uns das Programm der Ratssitzung am Vortag ansehen und sogar die Mikrofone an den Plätzen benutzen. Lukas fand sogar ein Platz mit seinem Namensschild, denn auf jedem Platz im großen Sitzungssaal steht ein Schild mit dem Nachnamen des Ratsherr oder der Ratsfrau.

Auch das Trauzimmer des Rathauses durften wir uns ansehen. Dort wurde uns erzählt, dass eine kirchliche Trauung vor dem Staat noch nicht rechtskräftig ist. Anschließend konnten wir im Grünen Saal noch einmal unsere restlichen Fragen stellen und damit war unsere Exkursion beendet. Insgesamt fanden wir die Rathausbesichtigung überhaupt nicht langweilig und uns hat besonders gefreut, dass Herr Kessler Zeit für uns hatte und wir in den großen Sitzungssaal durften.

Viele Grüße, Eure Klasse 8d

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Termine

  • 01.06.–02.06. Pfingsten
  • 03.06. Sprechprüfung 2. Fremdsprache Jg10
  • 08.06. FK Kunst
  • 08.06. FK Mathematik 16:00-17:30
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  • 11.06. FK Spanisch 17:00-18:30
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  • 15.06. FK Po-Wirtschaft 17:00-18:30
  • 17.06. FK Englisch 17:00-18:30
  • 23.06. FK Werte u. Normen 16:00-17:30
  • 24.06. ASA-Sitzung 16:00-17:00
  • 25.06. Exkursion Zoo Hannover 5a 08:00-15:00
  • 25.06. FK Physik 18:00-19:30
  • 02.07. Zensurenkonferenz 1: 7+10
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  • 06.07. Zensurenkonferenz 2: 5,6,8 14:00-19:00
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  • 14.07. Allg. DB 13:30-15:00
  • 16.07.–26.08. Sommerferien
  • 07.09.–11.09. Klassenfahrt Jg. 6
  • 07.09.–11.09. Studienfahrten Jg. 12
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  • 12.10.–23.10. Herbstferien
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  • 13.11. Exkursion Jg. 10 Bergen-Belsen
  • 23.12.–08.01. Weihnachtsferien
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  • 25.01.–29.01. Ski- und Snowboardfahrt 12. Jg. (Alternativtermin)
  • 27.01.–16.02. Colmar in Peine
  • 22.03.–24.03. Probenfahrt Musik
  • 22.03.–27.03. Ski- und Snowboardfahrt 12. Jg.
  • 15.04. ABI-Info IV 13. Jg.
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  • 26.05.–28.05. P5-Prüfungen
  • 27.05.–29.05. Unterstufenchorfahrt

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Mädchen aufgepasst!

Zum März 2020 wird wieder ein neuer Durchgang im CyberMentor-Programm starten! Die Info-Flyer wurden in den Klassen an die Mädchen verteilt. – Wer den Termin verpasst...
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