Zu Gast bei der musikalischen Weltelite

Zu Gast bei der musikalischen Weltelite

Einen ganz besonderen Einblick in die Welt der professionellen Musik(er) konnte die Musikprofilklasse 7c am vergangenen Dienstag in Hannover erhalten. Bei einem Besuch in der Musikhochschule Hannover durfte die Klasse als Zuhörer live beim Joseph-Joachim-Violinwettbewerb mit dabei sein. Der 1991 ins Leben gerufene Geigenwettbewerb findet nur alle drei Jahre statt. Er zählt inzwischen zu den weltweit renommiertesten Wettbewerben und hat schon vielen jungen Künstlern zum Sprung in eine große Karriere verholfen.

Für die Klasse, in der 13 SchülerInnen selber ein Streichinstrument spielen, war es ein besonderes Erlebnis, eine junge Ausnahmekünstlerin bei ihrem Auftritt im Rahmen des Wettbewerbs zu erleben. Neben dem musikalischen Hochgenuss perfekt vorgetragener Violinsonaten von Beethoven und Debussy zeigten sich die SchülerInnen auch von der ganz speziellen Atmosphäre der Musikhochschule beeindruckt, in der sich alles ausschließlich um Musik in ihren vielen Facetten dreht. Abgerundet wurde der Besuch in Hannover durch einen Geigenbauworkshop, in dem eine Geigenbauerin sehr eindrucksvoll zeigte, wie aus einem Baumstamm ein hochwertiges Instrument im Wert mehrerer Tausend Euro wird.

Damit aber nicht genug: In Verbindung mit dem Violinwettbewerb richtet die „Musikland Niedersachsen gGmbH“ seit 2003 jeweils das Musikvermittlungsprojekt „Zu Gast im Klassenzimmer“ aus. Im Rahmen dieses Projekts besuchte eine Geigenstudentin aus Hannover die Klasse kurz vor den Herbstferien, um gemeinsam mit der Klasse eigens für dieses Projekt komponierte Mitspielstücke zu erarbeiten und Fragen rund um das Leben als professionelle Musikerin zu beantworten. Zudem kam die Klasse in den Genuss eines „privaten“ Konzerts mit Solostücken von Bach und Paganini. Alles in allem erhielten die Schülerinnen und Schüler so auf vielfältigste Weise Einblicke in verschiedene Möglichkeiten, wie Musik zum Beruf werden kann. Wie groß das Interesse daran ist, zeigt die Tatsache, dass lediglich der für den Heimweg zu erreichende Bus das abschließende Interview beenden konnte.

Text: M. Buchwald; Foto: Chr. Grobe

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