Experimentiertag in Hannover

Experimentiertag in Hannover

Mitten in den Zeugnisferien trafen wir uns, statt auszuschlafen, am Montagmorgen um kurz nach sieben am Peiner Bahnhof, um unseren Ausflug nach Hannover anzutreten. Jedes Jahr bietet das Institut für Organischen Chemie der Universität in Hannover einen Experimentiertag an. Wir hatten das Glück, dass alle sechs aus dem Chemie-Leistungskurs des 11. Jahrgangs von Herrn Dieckhoff, die teilnehmen wollten, einen heiß begehrten Platz bekommen hatten.

Und so kam es, dass wir uns Montagmorgen am Bahnhof wiederfanden. Der Zug schlief noch, doch wir waren (fast) hellwach. In Hannover fanden wir schnell und nach einer kurzer U-Bahnfahrt das Institut.

Zu Beginn haben wir von Herrn Prof. Butenschön einen Vortrag über die Studienfächer und die Unterschiede gehört. Und dann ging es schon weiter mit den Sicherheitshinweisen und wir konnten mit dem Experimentieren starten.

Im Vorfeld hatten wir schon einige Informationen zu den geplanten Experimenten erhalten. Auf dem Plan standen die Herstellung von Acetylferrocen und die anschließende Säulenchromatographie des Ferrocen und der entstandenen Nebenprodukte. Gesteigert wurde unser Interesse durch den praktischen Bezug: Ferrocen braucht man, um in Zukunft noch kleinere Micro- und Speicherchips herstellen zu können. Davon begeistert, machten wir uns motiviert an die Experimente.

Zuerst einmal mussten wir uns in dem uns bis dahin unbekannten Labor zurechtfinden. Und dann fingen wir an, mit teilweise sehr gefährlichen und giftigen Chemikalien zu experimentieren. Natürlich mussten wir dafür weiße Laborkittel und Schutzbrillen tragen und unsere Haare zusammenbinden.

Das Experimentieren war toll, wir haben uns mit den Fragestellungen auseinandergesetzt und konnten viele Ergebnisse und Erfahrungen sammeln. Bis zum Mittag schafften wir es, gelöstes Acetylferrocen mit einigen Nebenprodukten - eine tief orangene bis rote Flüssigkeit aus 8 verschiedenen Chemikalien - in mehreren Schritten selbstständig herzustellen.

Zum Mittag wurden wir von dem Institut in die Mensa eingeladen.

Danach ging es weiter mit der Säulenchromatographie. Dieses Experiment hat uns besonders gut gefallen, denn das Prinzip war optisch leicht zu verfolgen. In eine Glassäule, die etwa 5 cm Durchmesser hatte, haben wir Petrolether und Seesand gefüllt und von oben unser selbst hergestelltes Produkt hinzugefügt.

Nun haben sich die einzelnen Bestandteile getrennt, denn jeder einzelne Stoff floss unterschiedlich schnell durch die Säule. Schon nach kurzer Zeit waren verschiedene Farbschichten sichtbar. Unten befand sich eine gelbe Phase, die sich langsam über Grüntöne in Blau verwandelte und schließlich über Lila oben wieder ein Rotorange annahm.

Wir waren alle sehr begeistert von den Experimenten und generell dem gesamten Tag. Wir alle würden jeder Zeit, auch Montagmorgen in den Ferien, wieder nach Hannover fahren und an dem Experimentiertag teilnehmen!

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Termine

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  • 15.08. Schulstart für die Klassen 6-12
  • 21.08. Podiumsdiskussion Amnesty International 17:00-19:00
  • 23.09.–28.09. Kennenlernfahrt Jg. 5
  • 04.10.–18.10. Herbstferien
  • 04.11.–08.11. MIG-Spiel
  • 17.12. Probentag Adventskonzert
  • 19.12. Adventskonzert Nr. 1 17:00-19:00
  • 19.12. Adventskonzert Nr. 2 19:30-21:30
  • 23.12.–06.01. Weihnachtsferien
  • 24.01.–01.02. Ski- und Snowboardfahrt
  • 27.01.–29.01. Musik-Probenfahrt
  • 03.02.–04.02. Halbjahresferien
  • 17.02. Beginn Chorprojekt
  • 09.03.–13.03. Woche der offenen Musik-Ensembles
  • 23.03. Ende Chorprojekt
  • 24.03. Workshopkonzert
  • 30.03.–14.04. Osterferien
  • 14.05.–16.05. Unterstufenchorfahrt
  • 22.05. Brückentag
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  • 24.06. Probentag Sommerkonzert
  • 26.06. Sommerkonzert 17:00-19:00
  • 26.06. Sommerkonzert 19:30-21:00
  • 16.07.–26.08. Sommerferien