Ocean's 29

Ocean's 29

Auch bei uns ist nicht immer tolles Wetter. Das durften wir auf angenehme Art erfahren, denn geweckt wurden wir durch leichte Regentropfen auf unseren Zelten. Als wir schließlich um 9 aus diesen krochen, um zu frühstücken, blickten wir schon wieder in die Sonne.

Müde vom Nachtmarkt und teilweise ausgelaugt von Surfen, Volleyball und Tischtennis sind am dritten Tag auf dem Brett nur noch wenige Schüler motiviert, sich warm zu laufen, und erscheinen lieber nur zum Aufsteh-Training, um dann direkt loszulegen. Außerdem müssen einige bereits aufgrund von Verletzungen aussetzen. Die Aktiven hatten mit schwierigeren Bedingungen als bisher zu kämpfen. Interferenz ist für einen Surfer kein theoretischer Begriff, wenn die anvisierte Welle sich direkt vor ihm auflöst oder eine kleine sich zu ungeahnter Höhe auftürmt. Trotzdem gab es die ersten erfolgreichen Versuche, parallel zur Welle zu surfen. Während der größte Teil der erfolgreichen Surfer sich nach dem Training noch von der hervorkommenden Sonne bräunen (oder auch öfter röten = Fachbegriff "branding") ließen, hat der andere Teil im Camp aktive Entspannung betrieben (lesen und Karten spielen). Stunden später vervollständigte sich wieder die Gruppe, um "gespannt" eine weiteren Theorieeinheit (diesmal über Strömungen) zu verfolgen.

In Geburtstagspartystimmung verabschieden wir uns aus unserem Gruppenzelt bis morgen und sagen au revoire!

Ann-Kathrin, Antonia und Jill

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