Filmtipp des Monats - Maria voll der Gnade
"So ein Mist", dachten wir, als unsere Spanischlehrerin uns sagte welchen Film wir im Unterricht gucken wollten: Maria voll der Gnade!
"Wahrscheinlich so ein Schulfilm über Religion", hatte ich zu meiner besten Freundin gesagt, aber es sollte anders kommen.Obwohl wir nur mit deutschem Untertitel schauten, war es kein Problem der Handlung zu folgen:
Maria (17) lebt in einem kleinen Dorf in Kolumbien. Sie wird schwanger von einem Mann, den sie nicht liebt und verliert kurz darauf auch noch ihren Job in einer Rosenfabrik, der die ganze Familie ernährt. Da kommt es ihr sehr gelegen, dass der sympathische Franklin ihr eine kleine, leichte Arbeit anbietet. Es geht um eine Reise in die USA, mit einer speziellen Ware im Magen. So wird sie zum Drogenkurier, mit 62 Päckchen Kokain neben ihrem ungeborenen Kind. Wenn nur eines der Päckchen aufplatzten würde, hätte sie einen qualvollen Tod vor sich...
Wir waren uns alle einig: Es war der beste Film, den wir jemals in der Schule geschaut hatten. Vor einigen Jahren war er nominiert für einen Oscar und konnte auch uns überzeugen. Die Geschichte und die Überzeugungskraft der Darsteller gehen unter die Haut und hinterlassen zum Schluss ein mulmiges Gefühl.
Wer nicht sofort in die Videothek rennt und ihn sich ausleiht, verpasst was! 
Ein Artikel der Online Schülerzeitung, Autorin: Anja Wypchol
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