Andorra
Am letzten Donnerstag vor den Ferien fand in der Aula des Ratsgymnasiums eine Theateraufführung statt. Es handelte sich dabei um das Stück "Andorra" von Max Frisch welches Antisemitismus, Auswirkung von Vorurteilen und die Frage nach der Identität eines Menschen thematisierte.
Die Vorstellung handelt von einem jungen Mann namens Andri der unehelich mit einer Ausländerin gezeugt wurde, weshalb er von seinem Vater als jüdischer Pflegesohn ausgegeben wird damit dieser gut dasteht. Alle haben Vorurteile gegen Andri sodass er ständig mit seiner angeblichen Identität als Jude konfrontiert wird. Und selbst nachdem er erfahren hat kein Jude zu sein, möchte er dies nicht wahr haben und fühlt sich trotzdem als Jude.Am Ende des Stückes verschwindet Andri spurlos, sodass seine Halbschwester, welche zugleich seine Verlobte war (da beide von der Adoption Andris durch den Vater überzeugt waren), völlig psychisch erkrankte. Obwohl all dies geschehen war, fühlten sich die Andorraner nicht schuldig und zeigten sich gegenüber dem Publikum ihres Fehlverhaltens nicht verantwortlich.
Dieses Theaterstück hat den Schülern im großen und ganzen sehr gut gefallen und die damalige Zeit näher gebracht.
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