AG-Fahrt des Chores 5/6 vom 19.05 – 21.05.2011
Pünktlich um 8.05 Uhr standen 21 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen, Herr Buchwald und Frau Barenscher am Bahnhof Peine, um auf die lang ersehnte Chorfreizeit zu fahren. Unser Ziel war die Landesmusikakademie in Wolfenbüttel, die mit ihrem erst 2 Jahre altem Gebäude, dem modernen Design und nicht zuletzt mit ihren gigantischen und perfekt ausgestatteten Probenräumen sowohl Lehrer als auch Schüler staunen ließ. Direkt nach der Ankunft wurde gar nicht erst ausgepackt, sondern gleich der Probenraum erobert und zum ersten Mal mit Chorklang erfüllt. Es war der Auftakt für zahlreiche intensive Proben und schon bald sollten alle merken – Chorsingen macht Spaß, ist aber auch harte Arbeit!
Nachmittags bekamen wir dann noch Unterstützung: Frau Deinsberger aus Kassel, eine erfahrene Kinderchorleiterin, unterstützte Herrn Buchwald und Frau Barenscher, so dass intensiv in kleinen Gruppen geübt werden konnte.
Nach 6 Stunden Probe, mit kleinen und großen Pausen, bot der Abend die Möglichkeit zum Durchschnaufen. Bei Jonglage, Seemansgarn, Werwolfspielen und dem alltäglichen Tratsch konnten wir die Seele baumeln lassen. Um Punkt 22.00 lagen alle erschöpft im Bett. Ob aber jeder sofort in den Tiefschlaf gefallen ist? Man wird es nie erfahren...
Auch am nächsten Morgen hieß es wieder proben, proben und nochmals proben. Da wurde mit Tennisbällen der Körper und mit dem Gedanken an heißen Kakao die Stimme geweckt, um anschließend mit der Stimme die Eisenbahn fahren zu lassen. Chorsingen ist eben mehr, als nur Singen! Als Belohnung sollte es ein leckeres Eis in der idyllischen Altstadt von Wolfenbüttel geben, doch das Wetter erhob seine zornige Stimme und ein tiefer Donner grollte über die Landesmusikakademie, gefolgt von sinnflutartigem Regen. Einige Mutige wagten sich in kleinen Gruppen dennoch in die Stadt und wurde noch mit einzelnen Sonnenstrahlen belohnt. Das gemeinsame Eisessen musste leider ausfallen, es wird aber in Peine nachgeholt werden. Auch an diesem Tag wurde bis 20.30 Uhr geprobt und es zeigte sich, dass sich die harte Arbeit lohnte und viele Stücke schon sehr gut liefen. Abends wurde getanzt, gehüpft und rumgealbert. Tanzszenen, die wir alle niemals vergessen werden!
Am nächsten Morgen hieß es schon wieder Koffer packen und ein letztes Mal proben. Tolle Ergebnisse waren zu hören: Selbstkomponierte Sprechstücke, Evergreens, spanische Rhythmen und dreistimmige neuseeländische Gesänge. Das Sommerkonzert kann kommen!
Und da wir alle noch immer nicht genug vom Singen hatten, gab es am Bahnhof Wolfenbüttel noch ein spontanes a capella Konzert. Mit Beifall von den umstehenden Leuten wurden wir aus Wolfenbüttel verabschiedet!
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