Workshopkonzert am Ratsgymnasium, 14.4.11
Die Cellistinnen der Klasse 5c: Isabelle Nga-Fouda, Annelie Hartkopp, Isabell Heuer, Annabell Bornträger und Isabella Gotzhein (von links)
Dass die Reihe der Workshopkonzerte am Ratsgymnasium inzwischen zu einem fest etablierten Bestandteil des Schullebens geworden ist, den die SchülerInnen gerne und ausgiebig nutzen um Bühnenerfahrungen zu sammeln, bewies einmal mehr das Konzert am vergangenen Donnerstag. „Obwohl die Zeit seit den Weihnachtsferien für alle in der Schule eine sehr lange und anstrengende gewesen ist, haben sich für den heutigen Abend noch viel mehr Schüler als erwartet mit Beiträgen angemeldet", freute sich Musiklehrer und Organisator Meinhard Buchwald. „Das zeigt, wie wichtig unseren Schülern das eigene aktive Musizieren ist", führte er weiter aus. Obwohl es schon das 16. Konzert dieser Reihe gewesen ist, bot es dieses Mal noch eine Premiere: erstmalig wirkten Musizierende aus allen neun Jahrgängen (5-13) mit. Besonders stark vertreten war dabei die jüngste Orchesterklasse, aus der etliche SchülerInnen im Chor 5/6 mitwirken, der das Konzert schwungvoll und stimmlich sehr überzeugend mit vier unterhaltsamen Liedern eröffnete. Zudem zeigten die Blechbläser, sowie die Querflötengruppe und die Cellistinnen der Klasse 5c, was sie in etwas mehr als einem halben Jahr in ihrem Instrumentalunterricht schon alles gelernt haben. So überzeugten Thilo Schulz an der Trompete und Mike Missiamey, Mika Wildeboer und Sophia Rudolph mit ihren Posaunen nicht nur durch technisch sauber vorgetragene Stücke, sondern auch mit ihrem souveränen Auftreten auf der Bühne. Neben den Jüngsten der Schule waren mit Felicitas Ritter und Stefanie Linnemannstöns auch zwei Schülerinnen aus dem diesjährigen Abiturjahrgang aktiv. Sie brachten das „Ave Maria" von Franz Schubert in einer eigenen Bearbeitung für Cello und Gesang zu Gehör. Dass sich Stücke von Johann Sebastian Bach auch auf dem Saxophon gelungen darstellen lassen, bewies Charline Diekmann aus der 8c, die zusammen mit ihrem Lehrer Wolfram Bartsch die bekannte Bourrée des Barockkomponisten spielte. Wie vielfältig das Konzert gewesen ist, zeigt ein Blick auf weitere Programmpunkte: Nirvanas „Smells like teen spirit", gespielt von einer Schüler-Band aus den Jahrgängen 9 und 10, stand neben dem Jazz-Standard „Autumn leaves" mit Felix Fricke am Saxophon und einem Menuett von Luigi Boccherini (Jana Jacobs, 7c, Cello), beendet wurde das Konzert mit zwei Sätzen aus einer Blockflötensonate von G. P. Telemann, vorgetragen von Mona Wölfel (Jg. 11) mit Alt-Blockflöte und Cosima Heilmann (8c) am Klavier. Die rund 120 Zuschauer waren begeistert und spendeten lang anhaltenden Beifall. Nach einem solchen Konzert haben sich die SchülerInnen die Osterferien nun redlich verdient.
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