Fahrt der Musik-AGen 2011 [Schülerbericht]
Mittwoch Morgen trafen sich ca. 100 motivierte Musiker um zusammen nach Helmarshausen irgendwo in Hessen zu fahren.
Doch bevor es losgehen konnte, mussten zwei Busse und ein Anhänger erstmal mit allem beladen werden, was man so zum Musizieren braucht. Nach gefühlten einhundert Kisten und etwa genauso vielen Instrumenten ging es dann endlich los. Die Busfahrer waren nett und die Fahrt verlief ohne Komplikationen, so dass wir pünktlich unsere Behausung erreichten. Die Jugendherberge gehörte für die nächsten drei Tage uns allein, doch bevor wir genauer erkunden konnten wo wir da untergebratcht waren, mussten alle Kisten, Koffer und Instrumente, die wir in Peine eingeladen hatten erst einmal ausgeladen werden. Dann bekamen wir endlich die Zimmerschlüssel und eroberten unsere Zimmer, bezogen die Betten und fingen zumindest schon mal an die Koffer auszupacken.
Nach dem Mittagessen, das den einen mehr, den anderen weniger schmeckte und einer Ansprache der zahlreichen Lehrer und Studenten, die mitgefahren waren, ging jeder in seine AG und es wurde sofort intensiv geprobt.
Nun werden kurz die mitgereisten Aufsichtspersonen vorgestellt:
zu erst einmal Herr Bartsch der das Hauptorchester leitet und immer für einen Scherz zu haben ist
Herr Buchwald der bis jetzt auf jeder AG-Fahrt mit seinen Jonglier-Künsten überzeugte
Herr Kopp der Mann mit der Gitarre der coole neue Musiklehrer
Frau Teschner, eine Musikstudentin mit der wir schon letztes Jahr das Vergnügen hatten
danach wohl ganz sinnvoll zu nennen -Mitgefahrene wissen vermutlich warum- der ebenfalls Musik studierende Herr Hoffmeister
Frau Barenscher die jetzt auf unserer Schule als Musiklehrerin anfängt
Frau Pult eine Lehrerin des Ratse die sich bereit erklärte mit uns mit zu fahren und, da sie selbst Cello spielt die Satzproben der Celli zu übernehmen
last but not least Frau Hundhausen die eine Zeit lang bei uns auf dem Ratse Musik unterrichtete
Nachdem wir alle kräftig geprobt hatten, hatten wir uns das Abendbrot wirklich verdient. Doch bevor wir es uns schmecken lassen konnten, wurde zum ersten Mal (endlich!) gesungen. Mit diesen Liedern hatte uns Frau Hake die Jahre vorher schon beglückt. Nach dem Essen wurden die zahlreichen Abendprogramme vorgestellt. Wir konnten im Speisesaal 'Werwolf' spielen, Ausschnitte aus Filmen gucken aus denen einige die Musik spielen, uns im Kuschelraum etwas vorlesen lassen, unser Geschick im Jonglieren unter Beweis stellen oder uns selbst beschäftigen.
Viel zu früh mussten wir auf unsere Zimmer und zumindest ruhig sein was vielen allerdings schwer fiel so dass die Lehrer und Studenten noch eine Zeit lang auf Tran gehalten wurden.
Am nächsten Morgen musste man früh aufstehn um das Frühstück nicht zu verpassen. Danach gab es wieder eine Ansprache im blauen Salon wo uns erzählt wurde was die Lehrer an dem einzigen ganzen Tag, den wir dort hatten, mit uns vorhatten. Erst mal wurde natürlich fleißig geprobt und nach dem Mittagessen, dass wieder alle zusammen einnahmen und vor dem wieder gesungen wurde, machten wir einen Spaziergang zu einer nahegelegenen Burgruine. Ein paar waren in der Jugendherberge geblieben um z.B. an ihrer Facharbeit zu schreiben. Bei der Burgruine versuchten einige eine Schneeballschlacht zu starten doch da der Schnee sehr knapp bemessen war, flogen nur ein paar Bälle hin und her. Zurück in unserer Jugendherberge waren wir alle platt und freuten uns sehr über die Kekse, die Frau Pult mitgenommen hatte. Glücklicherweise machten wir danach noch eine Pause bevor es wieder ans Proben ging.
Nach den langen Proben ließen wir uns, nachdem wir kräftig gesungen hatten das Abendbrot schmecken und lauschten dann den Lehrern, die Werbung für ihre Abendaktivitäten machten. Diese unterschieden sich kaum von denen des Vorabends und machten wieder genau so viel Spaß. Nach dem Abendbrot gab es noch eine Pobeneinheit und ein Highlight des Abends folgte danach als die Bigband einlud uns unteranderem 'Thriller' von Michael Jackson vorzuspielen.
Die folgende Nachtruhe nahm kaum einer der Schüler ernst und so mussten die Lehrer erst ihre wütenden Köpfe durch die Tür stecken und alle auf die richtigen Zimmer befehlen.
Der letzte Tag begann wieder mit dem Frühstück bei dem die meisten noch müder waren als am Tag vorher. Danach trafen wir uns noch einmal im blauen Salon, sangen ein kleines Lied, das uns Frau Teschner am Morgen zuvor beigebracht hatte und erlebten dann ein Klopf-/Klatsch-Spektakel, das Herr Hoffmeister mit ein paar Jungs einstudiert hatte. Nach dem uns allen dieses mehr oder weniger erfolgreich beigebracht wurde, ging zum letzten mal jeder in seine AG und es wurde noch einmal intensiv geprobt. Nach der letzten Probe folgte die letzte Mahlzeit, das Mittagessen. Wir bekamen noch ein paar Anweisungen zu der Beladung der Busse und des Anhängers und dann ging es ans Kisten, Koffer und Instrumente schleppen. Bald saßen wir in den Bussen und es ging zurück nach Peine.
Wir hatten alle extrem viel Spaß in Helmarshausen, haben viel geprobt und sehr viel geschafft. Die Zeit verging wie im Flug und ich hoffe die meisten sind nächstes Jahr wieder mit dabei.
von Sonja Köhler| < Zurück | Weiter > |
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